Deutscher Schriftsteller, Dichter und Aphoristiker
Barry Jünemann

Adam´s Link - Hilfeschrei aus der Zukunft

 

Stellen Sie sich vor, Ihnen würde jemand erzählen, was die Menschen in wenigen Jahren zu erwarten haben. Eine Reduktion der Weltbevölkerung auf nur noch 500 Millionen Menschen. Es gibt nur noch eine Weltregierung. Es existiert kein Bargeld mehr. Die Menschen arbeiten für Brot und Unterkunft. Sie arbeiten nur noch zur Wartung und Betreuung von Energieeinrichtungen und Nahrungs-produktionsstätten für eine selbsternannte Elite. Es gibt nur noch eine Weltreligion.

 

Es gibt u.a. keine freie Meinungsäußerung mehr. Gesellschaftliche Aktivitäten, Urlaub oder Reisen sind verboten. Namen werden durch persönliche Nummern ersetzt. Kinder dürfen nur mit Erlaubnis der Regierung geboren werden. Menschen leben gemeinsam in großen Wohnunterkünften. Es gibt kein Privatleben mehr. 

 

Stellen Sie sich weiter vor diese Person würde Ihnen glaubwürdig erklären, dass sie aus der Zukunft kommt und Ihnen Wissen übermitteln will, wie man dieses Schicksal der Menschheit vielleicht noch verhindern könnte. Stellen Sie sich vor dieser Zeitreisende steht nicht physisch vor Ihnen, sondern ist als reines Bewusstsein im Körper Ihres sechsjährigen Sohnes materialisiert.

 

Erleben Sie die packende und mitreißende Geschichte von Adam, Chester und Julia Partridge, Mitch Campbell und Jiao Choi, und werden Sie ein Teil derer, die das Wissen mit ihnen zukünftig teilen.

 

Leseprobe

 

Kapitel 1 – Lonesome

 

Hätte mir jemand vor zwei Jahren gesagt, dass ich es irgendwann einmal vorziehen werde fernab von jeglicher Gesellschaft zu leben, dann hätte ich ihm wohl einen Vogel gezeigt. Nein, ich meine nun nicht die typischen Burnouter, die gebeutelt vom Misserfolg oder Stress ihrer Arbeit meinen, ihr Leben wäre in eine Sackgasse gefahren, aus der sie nur wieder herauskommen, wenn sie sich von allen Menschen isolieren oder sich in ihr eigenes Schneckenhaus zurückziehen und von nun an nur noch gegen Wände starren. Ich meine auch nicht die, die sich als Lebenslooser in ihre vier Wände zurückgezogen haben und nunmehr ein Liebesleben mit ihrer Tennissocke führen, weil sie so gut wie nie eine Frau abbekommen haben. Oder aber sie sind schwul oder lesbisch und haben sich nie getraut ihre Gefühle nach außen zu zeigen und leben nun ihre Gefühle in einsamen Nächten auf irgendwelchen Pornoseiten vor dem Computer aus.

 

Nein. Ich gehöre zu keiner dieser Gruppen.

 

Ach ja, ich bin Mitch Campbell, ich bin heute 56 Jahre, und würde mein Leben heute zu Ende gehen, würde ich unter Garantie nicht zu denen gehören, die mit Trauer auf ihr Leben zurückblicken und sich die Frage stellen, ob das denn wirklich schon alles gewesen sein soll. Ich habe gelebt. Ich habe wirklich gelebt.

 

Warum mir das so wichtig ist zu betonen, werden Sie am Ende meiner kleinen Geschichte verstehen. Kleine Geschichte… nun ja, ich will nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Sie würden das Buch sonst wahrscheinlich direkt zuklappen und es ganz weit von sich weglegen, weil sie von dem, was ich Ihnen erzählen will, nichts hören wollen. Ich war mir anfangs nicht einmal sicher, ob ich Ihnen dies überhaupt alles erzählen soll. Vielleicht sollte ich es für mich behalten und Sie in Ihrem Dämmerschlaf lassen. Zumindest tue ich mir selbst damit einen Gefallen. So kann niemand sagen, er hätte nichts davon gewusst!

Sie sollten sich zu Beginn die Frage stellen, ob Sie zu den Menschen gehören, für die die Welt aus rosa Wölkchen bestehen oder ob Sie überhaupt bereits dazu sind, Dinge zu hören, die Sie sonst vielleicht nur in einem Science Fiction Film erwarten würden.

 

Gehören Sie zu den Angstdenkern, die alles was ihnen Angst macht kategorisch ablehnen oder ignorieren? Dann legen Sie das Buch weg und verschenken es.

 

Gehören Sie zu den Wunschdenkern, die die Realität ausblenden und durch ihre eigene Wunschwelt ersetzen? Auch dann sollten Sie das Buch weglegen, es verschenken und sich Ihrer Realitätsverweigerung hingeben.

 

Gehören Sie zu den Paradigmendenkern, die jegliche Veränderung ihres Umfeldes ablehnen und sich alles damit erklären, dass es doch immer schon so war und warum es sich nun geändert haben sollte? Dann müssen Sie das Buch sogar zum Selbstschutz weglegen, da nach diesem Buch für Sie nichts mehr so sein wird wie es zuvor war.

 

Sollten Sie sich selbst als objektiv und vorurteilsfrei einschätzen, so haben Sie während meiner Geschichte noch genügend Möglichkeiten, Ihre eigene kognitive Dissonanz zu prüfen.

 

Meine Geschichte wird Sie mit Ihren tiefsten Ängsten konfrontieren. Sie wird vielleicht auch Ihre Träume zerstören. Zumindest wird es das Weltbild, was Sie vielleicht derzeit noch mit sich herumtragen, ins Wanken bringen.

 

Allerdings werden auch wenige unter Ihnen sein, die sich nach meiner Geschichte bestätigt fühlen, ja sich sogar befreit fühlen. Befreit von dieser ewigen Ungewissheit. Diese Befreiung wird soweit gehen, dass Sie sich von allen Glaubensgefängnissen erlösen können. Sie werden wahrscheinlich dann erst richtig anfangen zu leben. Ich wünsche es Ihnen von ganzem Herzen, wirklich.

Im Augenblick sitze ich an meinem kleinen Schreibtisch und blicke durch das Fenster meiner kleinen Hütte am Rande des Mount Whitney.

 

Der Mount Whitney ist der höchste Berg in Kalifornien, eigentlich in den USA, wenn man den Mount McKinley in Alaska einmal nicht dazu rechnet.

 

Ich lebe hier in absoluter Abgeschiedenheit; Und das, obwohl die nächste Ortschaft, Lone Pine, nur eine gute halbe Autostunde entfernt ist. Und ob Sie es mir nun glauben oder nicht, ich bin hier absolut glücklich.

 

Aber ich sollte vielleicht alles Schritt für Schritt erzählen.

 

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