Deutscher Schriftsteller, Dichter und Aphoristiker
Barry Jünemann

Diary

 

Liebe aus dem Jenseits

 

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Was passiert beim Sterben? Sind Nahtoderfahrungen Realität? Gibt es Reinkarnation? Kann man mit Verstorbenen reden? Wenn ja, wie?

 

Was ist dran am Pendeln, Glasrücken, oder dem unheimlichen Ouija Brett? Sind es tatsächlich Verstorbene oder vielleicht wirklich nur unbewusste Muskelkontraktionen der Teilnehmer?

 

Können wir bei den EVPs, der Tonband-stimmenforschung oder bei Séancen tatsächlich Verstorbene sprechen hören? Spukhäuser, Poltergeister, Gespenster, Dämonen oder Schutzgeister, gibt es sie wirklich oder ist dies nur eine ausgeklügelte Strategie der illuminaten Hollywood Filmindustrie?

 

Welche Frage würden Sie stellen, wenn ihnen jemand aus dem Jenseits, dem nichtlokalen Bewusstsein, antworten würde? Was ist der Unterschied zwischen Psyche, Geist und Seele, was der Unterschied zwischen Wachbewusstsein, Unterbewusstsein, Intuition und dem nichtlokalen Bewusstsein? Wo ist unser Bewusstsein während wir schlafen? Was ist der Sinn des Lebens und wie können wir dies im nichtlokalen Bewusstsein, in der nächsten Dimension, für uns nutzen?

 

Erleben Sie die aufregende Geschichte von Taylor Malone, Annalee und Foster Coleman in einem mitreißenden Sachroman.

 

Leseprobe

 

Mit zittrigen Händen legte Bethany Hanscomb die Zeitung zur Seite und starrte in den kalten Raum ihrer Küche. Alles war leer und einsam. Kein Radio, kein Vogelzwitschern, noch nicht einmal der Wasserhahn tropfte. Noch vor 8 Tagen war alles anders. Aus dem Wohnzimmer hörte man das Radio, die Vögel sangen und in der Küche gab der Wasserhahn den Takt an. Bethany stand, wie immer, in der Küche und kochte oder kümmerte sich um das schmutzige Geschirr. Zwischendurch rief Jesse ihr aus dem Wohnzimmer immer die neusten Nachrichten zu, die er der Tageszeitung entlocken konnte. »Beth, am Wochenende weihen sie den neuen Trainingskurs am Briarwood ein. Das will ich sehen, wie die alle im Kreis rennen. Früher sind wir einfach im Park gelaufen, wenn wir überhaupt gelaufen sind. Heute gehört das ja dazu um modern zu sein«, rief er zu Bethany.

 

Und jetzt, Totenstille. »Jesse, warum hast du mich so früh allein gelassen?«, fragte Bethany in den Raum. Sie wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und griff zum Telefon. »Spreche ich mit Taylor Malone?«, fragte sie vorsichtig. »Ja, ich bin Taylor Malone, mit wem spreche ich?«, tönte es aus dem Hörer. »Mein Name ist Hanscomb, Bethany Hanscomb aus Irvine. Ich habe ihre Anzeige im Examiner gelesen. Geht das wirklich, ich meine, können sie wirklich mit verstorbenen Kontakt aufnehmen, mit ihnen reden?«, fragte Bethany zögerlich.

 

»Ja Mrs. Hanscomb, das geht wirklich. Allerdings lässt sich das so schnell am Telefon nicht erklären. Ich bin kein Medium und praktiziere keine Séancen oder spiritistische Sitzung. Ich arbeite mit Instrumenten, mit dem Tonband und einem Mikrofon. Vielleicht besuchen sie mich mal und wir können dann miteinander reden«, schlug Malone vor.

 

»Könnte ich denn heute noch zu ihnen kommen, mit dem Wagen von meinem Mann bräuchte ich nur circa 40 Minuten?«, fragte Bethany. »Natürlich, gerne. Die Adresse haben sie ja aus der Anzeige, die Sycamore Lane 17259 in Chino. Sagen wir um 7:00 PM, wäre das für sie einzurichten?«, fragte er zurück. »Ich werde da sein, Mr. Malone«, antwortete Bethany und legte auf.

 

Bethany lebte seit 27 Jahren gemeinsam mit ihrem Mann Jesse in einem alten 70 qm Haus in Irvine, Kalifornien. Eagle Point, ihr Mann hatte immer Witze darüber gemacht, dass er nun schon so lange hier wohnen würde, aber noch nie einen Adler gesehen habe. Diesen Witz musste sich jeder anhören, der sich mal zu den Hanscombs verlaufen hatte.

 

Vor 8 Tagen, Bethany stand gerade am alten Gasherd und bereitete das essen vor, endete der gemeinsame Weg von Jesse und Bethany. »Jesse, wenn du dich mal von deiner Zeitung loseisen kannst, kannst du schon mal den Tisch decken«, rief sie ins Wohnzimmer. »Was zauberst du denn heute Beth?«, fragte er. »Heute gibt es dein Lieblingsessen, Hackbraten, Hackbraten mit Stampfkartoffeln. Aber nur wenn der Tisch gedeckt ist, sonst esse ich ihn allein«, antwortete sie ihm. »Nein mein Butterblümchen, das Vergnügen werde ich dir nicht machen. Ich decke bereits den Tisch. Du kannst jederzeit kommen«, rief Jesse, Bethany zu.

 

»Das dachte ich mir. Du musst nur Hackbraten hören und ich habe den besten Ehemann der Welt, hahaha«, lachte sie.

 

»Ich wusste, dass ich dir nichts verheimlichen kann. Aber deshalb habe ich dich auch vor 47 Jahren geheiratet. Ich wusste, dass du den besten Hackbraten in ganz Kalifornien machst«, lachte er zurück.

 

»Was meinst du, Jesse, sollen wir uns heute mal ein Flasche Wein dazu gönnen. Wir haben doch noch den Rotwein von Marcy, den sie uns letztens mitgebracht hat?«, fragte sie Jesse.

 

»Jesse, hast du gehört, ich fragte ob wir uns heute nicht mal einen Rotwein gönnen sollten?«, fragte sie erneut und ging mit dem Hackbraten ins Wohnzimmer.

 

»Jesse, Jesse, was ist los, was ist mit dir, Jesse?«, schrie sie aufgeregt, als sie Jesse im Sessel, mit dem Körper nach hinten gelegt sah. »Jesse, Jesse, was ist mit dir?«, schrie sie und stellte den Hackbraten auf den Tisch und eilte zu Jesse.

 

Sie zog den Körper ihres Mannes zu sich, doch der sackte ihr nur noch leblos in die Arme. Jesse war tot!

  

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